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16. April 2018

10 Gebote für Intrapreneure

  1.  Komme jeden Tag mit der Bereitschaft zur Arbeit, gefeuert zu werden.
  2.  Umgehe alle Anordnungen, die deinen Traum stoppen können.
  3.  Mach alles, was zur Realisierung deines Zieles erforderlich ist – unabhängig davon, wie deine eigentliche Aufgabenbeschreibung aussieht.
  4.  Finde Leute, die dir helfen.
  5.  Folge bei der Auswahl von Mitarbeitern deiner Intuition und arbeite nur mit den Besten zusammen.
  6.  Arbeite solange es geht im Untergrund – eine zu frühe Publizität könnte das Immunsystem des Unternehmens mobilisieren.
  7.  Wette nie in einem Rennen, wenn du nicht selbst darin mitläufst.
  8.  Denke daran – es ist leichter um Verzeihung zu bitten als um Erlaubnis.
  9.  Bleibe deinen Zielen treu, aber sei realistisch in Bezug auf die Möglichkeiten, diese zu erreichen.
  10.  Halte deine Sponsoren in Ehren.

Intrapreneure sind

  • „Innerbetriebliche Unternehmer“, die mit Eigeninitiative, Erfindergeist und dem nötigen Gespür für den Markt neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen entwickeln und die gleichzeitig Sinn für Marketing haben, um ihre Innovation erfolgreich einzuführen.
  •  „Träumer, die handeln“. Sie übernehmen die praktische Verantwortung für die Umsetzung von Innovation innerhalb einer Organisation. Der Intrapreneur kann Schöpfer oder Erfinder sein, aber er ist immer der Träumer, der Ideen so realisiert, dass sie Gewinn bringen.

Wenn Sie selbst Unternehmer sind, werden Sie diese 10 Gebote für sich selbst leicht gelten lassen können. Aber wie sieht es damit aus, wenn einer Ihrer Mitarbeiter diese zu seinen Maximen macht? Unternehmerische Mitarbeiter und das Unternehmen müssen einen Vorteil davon haben. Als Unternehmer werden Sie nur dann unternehmerische Mitarbeiter haben, wenn Sie die Kräfte dieser Menschen in ihre visionären Bahnen lenken können und ihnen Freiheit und finanzielle Mittel zugestehen,, die unternehmerisches Handeln langfristig ermöglichen . Das tun Sie nur dann, wenn Sie daran glauben!

vgl. Pinchot, Gifford, Intrapreneuring, Wiesbaden 1988, S.43